Wolfsangriff in Urnshausen: Sechs Schafe gerissen und zwei schwer verletzt
Aurelia AumannWolfsangriff in Urnshausen: Sechs Schafe gerissen und zwei schwer verletzt
Wolfsangriff bei Urnshausen: Sechs Schafe tot, zwei schwer verletzt
Ein Wolfsangriff in der Nähe von Urnshausen hat sechs Schafe getötet und zwei weitere schwer verletzt. Der Schafmeister Egon Specht und sein Enkel Simon entdeckten am Sonntagmorgen die Spuren der Attacke. Der Vorfall löst bei örtlichen Landwirten wachsende Sorgen über die zunehmende Bedrohung für ihre Nutztiere aus.
Die Familie Specht stieß auf die verletzten und toten Mutterschafe, als sie ihre Herde kontrollierte. Die Tiere wiesen tiefe Bisswunden auf, woraufhin die Schäfer sofort Wölfe als Verursacher vermuteten. Sie informierten das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, genauer das dortige Kompetenzzentrum für Wölfe, Biber und Luchse, das Proben entnahm, um die Ursache zu bestätigen.
Die Familie geht davon aus, dass mehr als ein Wolf an dem Angriff beteiligt war. Sechs der überlebenden Schafe benötigten dringend tierärztliche Versorgung, was die finanzielle Belastung weiter verschärft. Jedes verlorene oder verletzte Tier steht für Jahre sorgfältiger Zuchtarbeit – die Schäden sind daher besonders kostspielig.
Die Spechts betonen seit Langem, dass ihre Schafzucht zur Erhaltung der offenen Kulturlandschaften der Rhön beiträgt. Dieser jüngste Angriff unterstreicht die Forderungen Thüringer Nutztierhalter nach klareren Regelungen zum Umgang mit Wölfen, die ihre Herden bedrohen.
Für die Familie Specht bedeutet der Angriff erhebliche Verluste – sowohl finanziell als auch in Bezug auf ihre Zuchtbemühungen. Die Behörden werten nun die am Tatort gesicherten Beweise aus. Nutztierhalter fordern unterdessen verstärkten Schutz vor ähnlichen Vorfällen in der Zukunft.






