31 March 2026, 16:43

Wolfenbüttel setzt als erste Stadt Niedersachsens auf kleinere Kita-Gruppen ab 2026

Plakat mit einer U.S.-Karte betitelt "The National Child Labor Committee: Why? Two Million Child Workers Under Sixteen Years Today", das mehrere illustrierte Gesichter von Komiteemitgliedern zeigt.

Wolfenbüttel setzt als erste Stadt Niedersachsens auf kleinere Kita-Gruppen ab 2026

Wolfenbüttel senkt als erste Kommune in Niedersachsen die Kinderzahl pro Kita-Gruppe

Wolfenbüttel ist die erste Stadt in Niedersachsen, die die Anzahl der Kinder pro Betreuungsgruppe in Kitas reduziert. Die Entscheidung fällt im Rahmen des Demografieprogramms 2030 und ist eine Reaktion auf sinkende Geburtenraten sowie eine geringere Nachfrage nach Betreuungsplätzen. Kleinere Gruppen und ein besseres Betreuungsschlüssel sollen ab dem Kindergartenjahr 2026/2027 umgesetzt werden.

Der Stadtrat stimmte mit nur zwei Enthaltungen der AfD für die Verringerung der Gruppengrößen. Ab 2026 dürfen Krippengruppen höchstens 14 Kinder umfassen, Kindergartengruppen werden auf 24 Kinder begrenzt. Auch in der Nachmittagsbetreuung wird die Obergrenze bei 19 Kindern pro Gruppe liegen.

Die Änderungen folgen Forderungen von Kita-Leitungen und Elternvertretern nach überschaubareren Gruppen. Ziel ist es, durch einen höheren Personalschlüssel die individuelle Förderung jedes Kindes zu verbessern. Die Maßnahme passt zu Prognosen, die einen Rückgang des Betreuungsbedarfs in der Region vorhersagen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wolfenbüttels Beschluss ist die erste offizielle Umsetzung solcher Schritte im Rahmen der Landesstrategie zur demografischen Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, die frühkindliche Betreuung an die veränderten Bevölkerungsstrukturen anzupassen.

Die neuen Regelungen treten zum Kindergartenjahr 2026/2027 in Kraft. Dann werden Kitas mit kleineren Gruppen arbeiten, und auch in der Nachmittagsbetreuung sinkt die Kinderzahl pro Gruppe. Die Stadt erwartet, dass die Qualität der frühkindlichen Bildung steigt – trotz rückläufiger Nachfrage nach Plätzen.

Quelle