24 May 2026, 18:30

Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte ihre Unterstützung nicht nutzen

Hohe Mieten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte ihre Unterstützung nicht nutzen

Steigende Mieten in Deutschland setzen einkommensschwache Familien und Rentner unter Druck, die sich den Wohnraum kaum noch leisten können. Obwohl rund zwei Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld haben könnten, wissen viele nichts von dieser Unterstützung.

Das Wohngeld bietet finanzielle Entlastung für diejenigen, die strenge Kriterien erfüllen. Antragsteller dürfen keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen. Die Berechtigung hängt von der örtlichen Mietenhöhe, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen ab. Die durchschnittliche monatliche Auszahlung liegt bei 300 Euro, wobei die genaue Summe individuell berechnet wird.

Die Leistung wurde in diesem Jahr nicht erhöht; die nächste Anpassung ist erst für den 1. Januar 2027 vorgesehen. Gleichzeitig steigen die Mieten weiter – für einkommensschwache Gruppen wird es immer schwieriger, die Kosten zu tragen. Auch Wohneigentümer in finanziellen Engpässen können unter Umständen einen Lastenzuschuss beantragen, eine separate Förderung für wohnungsbezogene Belastungen.

Wer Beratung benötigt, findet beim SoVD in Braunschweig Unterstützung – sei es zu Wohngeld, Lastenzuschuss oder rentenbezogenen Fragen. Das Team hilft bei der Antragstellung und sorgt dafür, dass berechtigte Haushalte die Leistungen auch tatsächlich erhalten.

Angesichts weiter steigender Mieten und ausbleibender Soforterhöhungen beim Wohngeld können betroffene Haushalte vorerst auf bestehende Hilfsprogramme zurückgreifen. Die Beratungsangebote des SoVD zielen darauf ab, den Antragsprozess zu vereinfachen und mehr Menschen den Zugang zu finanzieller Wohnkostenhilfe zu ermöglichen.

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