03 April 2026, 02:33

Wiesbadener Maifest sucht nach einer dauerhaften Heimat für die Zukunft

Eine Karussellfahrt mit Menschen darauf, umgeben von Zelten, Bannern, Pfählen, Lichtern, Bäumen und anderen Jahrmarktsobjekten unter einem sichtbaren Himmel.

Wiesbadener Maifest sucht nach einer dauerhaften Heimat für die Zukunft

Das Wiesbadener Maifest hat am ehemaligen Real-Supermarktgelände eine vorübergehende Heimat gefunden. Nach Jahren auf dem Elsässer Platz musste das Fest umziehen, da das bisherige Gelände in Grünflächen umgewandelt wird. Nun suchen Veranstalter und Stadtvertreter nach einer dauerhaften Lösung für die kommenden Jahre.

Am neuen Standort läuft das Maifest reibungslos: Die Fahrgeschäfte sind in Betrieb, und die Besucher genießen die Attraktionen. Am Montag, dem Familientag, gibt es für viele Fahrten ermäßigte Preise – eine günstige Gelegenheit für Eltern und Kinder.

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Ein Tagesausflug zum Maifest kostet eine Familie etwa 60 Euro, inklusive Fahrgeschäften, Essen und Getränken. Die diesjährige Veranstaltung zeigt, dass die Schausteller – wie Werner Laux – sich gut an neue Gegebenheiten anpassen können. Laux betont jedoch, dass eine langfristige Bleibe für die Zukunft des Festes unverzichtbar sei.

Die Stadt prüft derzeit mögliche Standorte für eine dauerhafte Lösung. Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, nannte die Salzbachaue als potenziellen Ort. Weitere Optionen, die bereits diskutiert wurden, sind Wiesbaden-Sonnenberg, die A66-Ausfahrt Igstadt sowie das ehemalige US-Gelände der Hainerberg-Kaserne.

Die Stadträtin Bettina Giese lobte die Erfahrung der Schausteller bei der Organisation des Festes. Sie stimmte zu, dass Wiesbaden einen festen Platz bereitstellen müsse, um das Maifest langfristig zu sichern. Auch Dr. Gerhard Obermayr, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, unterstrich die kulturelle Bedeutung des Festes und bezeichnete es als eine "geliebte Tradition" der Wiesbadener.

Trotz des provisorischen Standorts zieht das Maifest weiterhin Besucher an. Nun liegt der Fokus von Stadtplanern und Veranstaltern darauf, einen dauerhaften Platz zu finden. Ohne eine solche Lösung bleibt die langfristige Zukunft des Festes ungewiss.

Quelle