Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladehub für Elektro-Lkw
Theo SchlosserWeihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladehub für Elektro-Lkw
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat sich mit Delta Charge zusammengetan, um in Freising einen batteriegestützten Ladehub für Elektro-Lkw in Betrieb zu nehmen. Die Anlage markiert einen wichtigen Schritt in den Bestrebungen der Brauerei nach Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung. Sie gehört zu den ersten ihrer Art bei einer großen deutschen Brauerei.
Das neue Ladezentrum vereint Schnellladetechnik, Batteriespeicher, Solarstrom und ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem. Zwei deckenmontierte Schnellladestationen mit jeweils 150 kW Leistung versorgen die Elektro-Lkw mit Strom. Ein KI-basiertes Steuersystem regelt den Energiefluss zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladepunkten.
Der Batteriespeicher liefert derzeit 125 kW Leistung und verfügt über eine Kapazität von 257 kWh. Künftig lässt er sich auf 375 kW und 771 kWh ausbauen. In Verbindung mit der bereits vorhandenen 380-kWp-Solaranlage auf dem Gelände stellt das System sicher, dass die Ladeinfrastruktur mit vor Ort erzeugtem Solarstrom betrieben wird.
Die Projektpartner betonen die wachsende Bedeutung der Verknüpfung von Elektro-Lkw, stationären Batteriespeichern und intelligenten Energielösungen. Sie weisen darauf hin, dass das Konzept skalierbar und auf andere Logistik- und Industrieanwendungen übertragbar ist.
Die Anlage unterstützt die umfassenderen Nachhaltigkeitsziele von Weihenstephan. Sie zeigt, wie erneuerbare Energien, intelligente Technologien und Elektromobilität Hand in Hand arbeiten können. Das Projekt setzt Maßstäbe für ähnliche Initiativen in der Branche.






