Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm
Warnstreiks im Nahverkehr: Hannover und Göttingen betroffen
In Hannover und Göttingen werden Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs in den kommenden beiden Tagen zu Warnstreiks aufrufen. Die Aktion folgt einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di, wobei Mitarbeiter:innen von Üstra, den Göttinger Verkehrsbetrieben und RegioBus die Arbeit niederlegen werden. Mit erheblichen Einschränkungen bei Bus- und Straßenbahnverbindungen in beiden Städten ist zu rechnen.
In Göttingen beginnen die Streiks bereits am frühen Sonntagmorgen, dem 19. Mai, wenn ab 4:30 Uhr Streikposten aufgestellt werden. Um 9:30 Uhr desselben Tages findet zudem eine Kundgebung statt. Am Folgetag, dem 20. Mai, wird die Aktion fortgesetzt.
Bei Üstra in Hannover streiken die Beschäftigten am 20. und 21. Mai. Für den 20. Mai ist eine Demonstration um 10:30 Uhr geplant, am 21. Mai versammeln sich die Streikenden am Betriebshof Glocksee. Auch die Mitarbeiter:innen von RegioBus beteiligen sich an den Ausständen, und zwar sowohl am Sonntag als auch am Montag.
Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese sich weigerten, in Verhandlungen einzutreten. Die Gewerkschaft hat weitere Gespräche für den 1. Juni angesetzt, um den Konflikt beizulegen.
Durch die Streiks kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Nahverkehr in weiten Teilen Niedersachsens. Pendler:innen in Hannover und Göttingen müssen mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Ob es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt, wird sich in der nächsten Verhandlungsrunde zeigen.






