29 April 2026, 16:48

Vom Gefängnis zum Stadtquartier: Studierende entwerfen Zukunft für Rennelberg-Areal

Offenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines gefängnisähnlichen Gebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Vom Gefängnis zum Stadtquartier: Studierende entwerfen Zukunft für Rennelberg-Areal

Studierende der Technischen Universität Braunschweig (TU Braunschweig) haben neue Entwürfe für das Gelände des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg präsentiert. Das einstige Justizvollzugsgebiet könnte bald zu einem lebendigen Stadtquartier werden. Ihre Vorschläge sind noch bis zum 20. Mai öffentlich zugänglich.

Das Projekt startete im Dezember 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt Pläne billigte, eine Entwicklungsstrategie für das Areal zu erarbeiten. Seitdem haben Studierende des Instituts für Städtebau und Entwurfsmethodik Möglichkeiten erkundet, das Gefängnis und seine Umgebung neu zu nutzen.

Den ersten Platz belegte das Konzept Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg von Franziska Heininger und Johannes Quirin. Adriana Gens und Mareike Meier erreichten mit Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen den zweiten Platz. Der dritte Preis ging an Sarah Suttner López und Robert Sievert für Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern.

Die Entwürfe sind derzeit im Foyer des zweiten Obergeschosses des historischen Rathauses am Platz der Deutschen Einheit 1 ausgestellt. Mit Baumaßnahmen wird jedoch noch nicht begonnen, da die Stadt auf den Ausgang des laufenden Verkaufsverfahrens des Gefängnisses wartet.

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Bevor eine Umnutzung erfolgt, übernimmt das Gelände vorübergehend eine neue Rolle: In diesem Sommer wird das ehemalige Gefängnis im Juni Schauplatz des Theaterformen-Festivals sein und bietet so eine temporäre kulturelle Nutzung des Raums.

Langfristig strebt die Stadt an, das Rennelberg-Areal in ein vollwertiges urbanes Quartier zu verwandeln. Die studentischen Entwürfe liefern erste Ansätze, doch die endgültigen Pläne hängen vom Verkauf des Geländes ab. Bis dahin gibt das Festival den Bewohnerinnen und Bewohnern einen ersten Eindruck von der möglichen Zukunft des Ortes.

Quelle