17 June 2026, 19:19

Überquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern

Glassrecycling-Chaos: Warum der Landkreis Fürth mit vollen Glascontainern nicht viel Druck ausüben kann

Überquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern

Anwohner im Landkreis Fürth sahen sich Ende Mai mit überquellenden Altglascontainern konfrontiert. Weggeworfene Flaschen türmten sich zu unschönen Bergen, die Beschwerden auslösten. Das Problem hat nun die Aufmerksamkeit lokaler Behörden und Abfallaufsichtsbehörden auf sich gezogen.

Nach dem deutschen Verpackungsgesetz müssen Hersteller und Händler ihre Verpackungen über Dualen Systeme zur Sammlung lizenzieren. Diese Systeme – und nicht der Landkreis oder seine Kommunen – sind für die Bewirtschaftung der Altglascontainer zuständig. Die Entleerung erfolgt durch das Nürnberger Unternehmen Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH, das im Auftrag der Dualen Systeme tätig ist.

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Verärgerte Bürger meldeten die überfüllten Behälter der Kreisverwaltung. Das Unternehmen reagierte mit der Zusage, die Situation durch zusätzliche Leerungen im Doppeltakt zu verbessern und interne Betriebsabläufe zu optimieren. Stark frequentierte Standorte werden künftig als Brennpunkte eingestuft, an denen zusätzliche Container und kürzere Leerungsintervalle eingeführt werden.

Das Abfallwirtschaftsamt des Landkreises arbeitet mit den Landesabfallbehörden zusammen, um weitere Maßnahmen innerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs zu prüfen. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss wird sich in seiner Sitzung am 25. Juni mit dem anhaltenden Problem ungeleerter Container befassen.

Die Kreisverwaltung betonte, dass die Verantwortung für Glasverpackungen bei den Dualen Systemen liege. Gleichzeitig laufen Bemühungen, weitere Überläufe zu verhindern und regelmäßige Abholungen sicherzustellen. Die anstehende Ausschusssitzung soll langfristige Lösungen für das Recyclingsystem erarbeiten.

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