"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort
Theo Schlosser"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort
Turbulence: Neuer inklusiver Kulturort im ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet
Im ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel hat mit Turbulence ein neuer kultureller Begegnungsort seine Pforten geöffnet. Das Kollektiv hinter dem Projekt verwandelt die ehemalige Flughafenkantine Alte Frachtkantine in einen Raum für inklusive Veranstaltungen. Den Auftakt bildete am 30. September das Event LIFTOFF mit Workshops, Live-Auftritten und einer nächtlichen Rave-Party.
Der Flughafen Tegel wurde im November 2020 geschlossen; seitdem entsteht auf dem Gelände ein nachhaltiges Innovationszentrum. Turbulence ist Teil dieser Neuausrichtung und macht aus der früheren Mitarbeiterkantine einen kulturellen Hotspot. Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt: Der Zugang ist rollstuhlgerecht, und es gibt Unterstützung für Gäste mit Hör- oder Sehbehinderungen.
Der Club kooperiert mit der Initiative Barrierefrei Feiern, um sicherzustellen, dass alle Veranstaltungen für jeden offen sind. Ein Awareness-Team kümmert sich um Anliegen zu Diskriminierung und Barrierefreiheit. Zudem verpflichtet sich Turbulence, Künstler:innen zu buchen, die sich zu antidiskriminatorischen Werten bekennen.
Das Eröffnungs-Event LIFTOFF bot Workshops, Live-Performances und eine abendliche Rave-Party. Weitere Veranstaltungen sind in Planung – der Eintritt bleibt für bis zu 700 Besucher:innen kostenlos. Aktuelle Infos gibt es auf dem Instagram-Profil des Projekts.
Ziel ist es, einen einladenden Partyraum für alle zu schaffen, betonen die Macher:innen. Mit seinen barrierearmen Angeboten und klaren Antidiskriminierungsrichtlinien setzt Turbulence Maßstäbe für zukünftige Events. Am Standort Flughafen Tegel beginnt damit ein neues Kapitel für das ehemalige Flughafenareal.






