TikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Greta JockelTikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
TikTok-Star und Fußball-Influencer Sai löst Debatte aus, nachdem er Mainz als „tote Stadt“ bezeichnet hat
In einem kürzlich veröffentlichten Video mit dem Titel „Nein zu Mainz“, das am 1. Juni hochgeladen wurde, kritisierte der bekannte TikToker die Stadt scharf – von der Gastronomie über die Straßen bis hin zur Atmosphäre. Seine Äußerungen sorgten online sowohl für Zustimmung als auch für empörte Reaktionen.
Sai war eigens von München nach Mainz gereist, um dort das Länderspiel Deutschland gegen Finnland am Sonntag zu besuchen. In seinem Clip beschrieb er die Stadt als „leblos“ und behauptete scherzhaft: „Hier gibt es nicht mal Geister.“ Zudem hatte er offenbar Mühe, ein Restaurant zu finden, und aß schließlich einen Döner Kebap für acht Euro – der ihm anschließend heftige Magenkrämpfe bereitete.
Auch die Anfahrt nach Mainz trübte seine Stimmung. Die Straßen bezeichnete er als „marode“ und verglich die Fahrt dorthin mit einer Achterbahn. Die Orientierung in der Stadt selbst empfand er als ein einziges Labyrinth.
Die Reaktionen auf das Video fielen gespalten aus. Ein Nutzer, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte, stimmte einigen Kritikpunkten zu und schrieb: „Jeden Samstag waren alle Restaurants brechend voll – weil es einfach zu wenige gibt. Und die Küchen machten schon um 21:30 Uhr dicht.“ Andere verteidigten die Stadt vehement: „Mainz ist wunderschön und hat tolles Essen – das Problem bist du, nicht die Stadt“, hieß es in einem Kommentar. Ein weiterer User konterte: „Du hast einfach die falschen Ecken von Mainz gesehen. Eigentlich ist es eine tolle Stadt.“
Sai beendete sein Video mit einer deutlichen Ansage: „Ihr habt kein Recht, euch zu beschweren.“
Die Aufzeichnungen hinterließen bei den Zuschauern ein zwiespältiges Bild von Mainz. Einige bestätigten Saís Kritik an den begrenzten Essensmöglichkeiten und der schlechten Infrastruktur. Andere betonten, die Stadt habe weit mehr zu bieten, als der Influencer erlebt habe. Die Diskussion hält unterdessen an – mit Beiträgen von Einwohnern und Besuchern, die ihre eigenen Erfahrungen teilen.






