06 May 2026, 16:31

Schwarz-rote Koalition scheitert an Erwartungen der Familienunternehmen

Offenes Buch mit handschriftlicher genealogischer Familiengeschichte, die die Abstammung einer deutschen Familie detailliert.

Schwarz-rote Koalition scheitert an Erwartungen der Familienunternehmen

Stiftung Familienunternehmen und Politik kritisiert Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf kritisiert. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, warnte, die deutsche Wirtschaft schwächele zunehmend – und damit gerate auch die Position des Landes als führende Exportnation in Gefahr. Er betonte, dass Familienunternehmen und junger Nachwuchs für die Zukunft Deutschlands entscheidend seien, aber mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert würden.

Die Stiftung vertritt über 600 mittelgroße und große Familienbetriebe. Viele von ihnen hatten große Erwartungen an die Koalition, fühlen sich nun jedoch enttäuscht. Kirchdörfer machte deutlich, dass Unternehmen zwar in Deutschland investieren wollen, durch inländische Restriktionen aber zunehmend gezwungen seien, Gewinne im Ausland zu suchen.

Darüber hinaus verwies er auf weitere wirtschaftliche Belastungen: Die USA sorgten mit ihrer Politik für Unsicherheit im Welthandel, während sich europäische Führungskräfte in übermäßiger Bürokratie verstrickten. Laut Kirchdörfer gebe es vonseiten der Regierung keinerlei Anzeichen dafür, dass sie Bereiche wie Abbau von Regulierungslasten oder Konsolidierung der Staatsausgaben angehe.

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Die Lage sei mittlerweile kritisch, so Kirchdörfer. Ein Scheitern der aktuellen Regierung sei keine Option mehr. Ohne vernünftige politische Weichenstellungen drohten der nächsten Generation und der Wirtschaft schwere Rückschläge.

Die Kritik der Stiftung fällt in eine Phase, in der Familienunternehmen bessere Rahmenbedingungen einfordern. Ohne Kurskorrekturen riskiere Deutschland, im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren. Die Warnung unterstreicht den dringenden Reformbedarf, um sowohl etablierte Unternehmen als auch aufstrebende Talente zu stärken.

Quelle