08 June 2026, 20:27

Salzgitter will Flexo-Transport allein finanzieren – doch reicht das Geld?

Flexo am Abgrund? Bürgermeister Klingebiel kämpft dafür

Salzgitter will Flexo-Transport allein finanzieren – doch reicht das Geld?

Salzgitters Flexo-Bedarfstransport könnte ab 2026 vor Veränderungen stehen. Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat angekündigt, seine Förderung zum 1. Januar 2027 einzustellen. Bürgermeister Frank Klingebiel hat nun vorgeschlagen, dass die Stadt die volle finanzielle Verantwortung übernimmt, um den Service aufrechtzuerhalten.

Derzeit ermöglicht Flexo Senioren, Studierenden sowie Mitarbeitenden der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Mobilität in Salzgitter. Ursprünglich wurde der Dienst über eine 75:25-Kostenaufteilung zwischen dem Regionalverband und der Stadt finanziert, später auf eine paritätische 50:50-Teilung angepasst.

Die Ankündigung des Regionalverbands, sich zurückzuziehen, stieß bei Klingebiel auf Kritik. Er bezeichnete den Schritt als „inakzeptabel“ und betonte, Flexo sei eine unverzichtbare Ergänzung des städtischen Nahverkehrs. Um die Zukunft des Angebots zu sichern, schlägt er vor, den 50-prozentigen Kostenanteil Salzgitters in den Haushaltsentwurf 2027/2028 aufzunehmen.

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Zudem erwartet Klingebiel, dass der Regionalverband seine 50-Prozent-Förderung auch über 2026 hinaus aufrechterhält. Der Stadtrat wird am 30. September über den Vorschlag abstimmen.

Falls der Plan angenommen wird, würde die Stadt ab 2027 die Hälfte der Flexo-Kosten tragen, und der Service könnte in Salzgitter-Bad und Salzgitter-Thiede weiterbetrieben werden. Die endgültige Entscheidung liegt beim anstehenden Stadtratsvotum.

Quelle