Revolutionäres Positionierungssystem des IMMS mit Silbermedaille ausgezeichnet
Greta JockelRevolutionäres Positionierungssystem des IMMS mit Silbermedaille ausgezeichnet
Ein bahnbrechendes Positionierungssystem des IMMS (Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme) wurde mit einer Silbermedaille bei den Thüringer Zukunftspreisen ausgezeichnet. Die Erfindung, die für ihre ultrapräzisen Fähigkeiten gewürdigt wurde, erhielt die Ehrung im PATON | Thüringer Patentzentrum an der Technischen Universität Ilmenau. Ihr Anwendungspotenzial reicht von der Nanofabrikation über die Medizintechnik bis hin zur Hochpräzisionsoptik.
Das patentierte System mit dem Titel "Positionierungssystem mit einer Steuerung und Verfahren zu dessen Konfiguration" wurde von Alex Huaman entwickelt. Es führt ein neuartiges Steuerungskonzept ein, das in dynamischen, direktangetriebenen Mehrkoordinatensystemen eine Präzision im Subnanometerbereich über große Bewegungsbereiche ermöglicht.
Im Kern der Innovation steht ein optimierter dynamischer Beobachter. Diese Komponente gleicht Störungen in Echtzeit aus, indem sie störende Kräfte und Momente berechnet. Der integrierte Störgrößenbeobachter des Systems ermöglicht proaktive Anpassungen und steigert so die Genauigkeit bei Hochgeschwindigkeitsvorgängen deutlich.
Das IMMS-Patent wurde später vom PATON beim iENA-Wettbewerb in Nürnberg eingereicht. Die Auszeichnung unterstreicht den wachsenden Bedarf an Maschinen, die Strukturen mit Nanometergenauigkeit vermessen und bearbeiten können.
Die Silbermedaille hebt das Potenzial des Systems hervor, Branchen zu revolutionieren, die höchste Präzision erfordern. Bereiche wie Nanofabrikation, medizinische Diagnostik und fortschrittliche Optik könnten von seiner Fähigkeit profitieren, auch unter dynamischen Bedingungen höchste Genauigkeit zu gewährleisten. Die Technologie steht nun kurz vor der weiteren Entwicklung und praktischen Anwendung.






