28 June 2026, 02:29

René Benko: Neue Betrugsvorwürfe und Millionenveruntreuung in München

Neue Vorwürfe gegen Benko: Hunderte Millionen im Spiel

René Benko: Neue Betrugsvorwürfe und Millionenveruntreuung in München

René Benko steht nun bereits zum 18. Mal wegen des Verdachts auf Veruntreuung von Geldern in München unter Ermittlung. Im aktuellen Fall geht es um Hunderte Millionen Euro, die mutmaßlich durch Untreue und Betrug veruntreut wurden. Seit Januar 2025 befindet er sich in Untersuchungshaft.

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Die jüngsten Vorwürfe drehen sich um die zweckentfremdete Verwendung von Mitteln, die ursprünglich für die Münchner Bahnhofplatz-Projekte bestimmt waren. Eine Zahlung von 120 Millionen Euro eines Immobilienentwicklers soll umgelenkt worden sein. Die abfließenden Gelder dienten angeblich dazu, Liquiditätsengpässe innerhalb von Benkos Signa Group zu überbrücken und eine Kapitalerhöhung für den Kauf des Londoner Kaufhauses Selfridges zu finanzieren.

Die Signa Prime Selection wird beschuldigt, als eine Art „finanzieller Staubsauger“ für den Konzern fungiert zu haben. Ein ähnliches Vorgehen soll auch bei einer 187-Millionen-Euro-Investition eines saudischen Staatsfonds angewendet worden sein. Benkos juristische Probleme reichen bis in seine private Insolvenz, bei der es unter anderem um Streitigkeiten über hochwertige Schmuckringe für Frauen geht.

In dieser Woche wird sich der österreichische Oberste Gerichtshof mit der Berufungsverhandlung in seinem ersten Betrugs- und Insolvenzverfahren befassen. Der gerichtlich bestellte Verwalter sieht sich weiterhin mit zahlreichen Herausforderungen in den laufenden Insolvenzverfahren konfrontiert.

Die Ermittlungen legen schwerwiegende finanzielle Unregelmäßigkeiten innerhalb der Geschäftsaktivitäten der Signa Group offen. Benkos juristische Auseinandersetzungen sind noch lange nicht beendet – Gerichtsverfahren und strafrechtliche Untersuchungen laufen weiterhin. Die Ergebnisse dieser Fälle könnten erhebliche finanzielle und rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Quelle