29 April 2026, 14:38

Protestwelle gegen Kürzungen beim Hautkrebs-Screening vor dem Kanzleramt

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitspauschalen permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Protestwelle gegen Kürzungen beim Hautkrebs-Screening vor dem Kanzleramt

Protest gegen geplante Kürzungen beim Hautkrebs-Screening am Mittwoch, 29. April, um 8:30 Uhr vor der Kanzlei

Am kommenden Mittwoch, den 29. April, findet um 8:30 Uhr eine Demonstration gegen die geplanten Einschränkungen bei der Hautkrebsvorsorge vor dem Bundeskanzleramt statt. Die von der Kampagnenorganisation Campact initiierte Aktion setzt sich dafür ein, dass die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen für alle Menschen ab 35 Jahren erhalten bleiben.

Unter dem Motto "Keine Kürzungen beim Hautkrebs-Screening" werden Teilnehmer symbolisch ihre Kleidung ablegen und Plakate mit freigelegten Körpern sowie Botschaften zur Bedeutung der Früherkennung hochhalten.

Die Zahl der Hautkrebsfälle hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen, weshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen immer wichtiger werden. Dennoch drohen die Pläne, den universellen Zugang für Über-35-Jährige abzuschaffen. Eine Petition gegen die Kürzungen hat bereits eine halbe Million Unterschriften gesammelt.

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Die Campact-Kampagnenleiterin Annika Liebert betonte, dass die Demonstration auch für bezahlbare Gesundheitsversorgung und höhere Beiträge der Pharmaindustrie eintreten werde. Die Organisation argumentiert, dass Sparmaßnahmen nicht auf Kosten lebensrettender Untersuchungen gehen dürften.

Mit der Aktion soll Druck auf die Politik ausgeübt werden, die geplanten Änderungen rückgängig zu machen. Bei Erfolg bliebe das kostenlose Screening für Menschen über 35 erhalten. Die Veranstalter hoffen zudem, dass der Protest Impulse für umfassendere Reformen in der Gesundheitsfinanzierung setzt.

Quelle