Prinz William und Harry: Vom Bruderzwist zur jahrelangen Eiszeit
Die jahrelange Zerwürfnis zwischen Prinz William und Prinz Harry hat sich im Laufe der Zeit weiter vertieft – die Spannungen reichen bis in ihre Kindheit zurück. Aktuelle Enthüllungen aus Harrys Memoiren „Reserve“ sowie öffentliche Berichte zeichnen das Bild einer Beziehung, die von Rivalität, handgreiflichen Auseinandersetzungen und jahrelangem Schweigen geprägt ist. Trotz Vermittlungsversuchen durch Familienmitglieder bleiben die Brüder entzweit.
Die angespannte Beziehung der Prinzen begann lange vor Harrys Hochzeit mit Meghan Markle. Schon als Kinder gerieten sie häufig aneinander, selbst im Fond eines Autos kam es zu Rangeleien. Harry behauptete später, er sei stets als der „mindere“ Bruder behandelt worden – ein Gefühl, das sich durch Unterschiede in ihrer Erziehung verstärkte, etwa durch die Größe ihrer Schlafzimmer im Kensington-Palast.
Ihre Rivalität zog sich bis ins Erwachsenenalter. Harry schrieb, William habe kaum Interesse an den Invictus Games gezeigt – einem Projekt, das ihm besonders am Herzen lag. 2019 eskalierte der Konflikt, als ein Streit über Presseberichte zu Markle handgreiflich wurde. Harry zufolge stieß William ihn dabei zu Boden.
Versuche, die Beziehung zu kitten, scheiterten. Herzogin Kate, Williams Ehefrau, soll mehrfach versucht haben, die Brüder zu versöhnen, unter anderem bei der Beerdigung von Prinz Philip 2021. Doch seit Jahren haben die Prinzen kein Wort mehr gewechselt. Sprecher beider Seiten lehnten eine Stellungnahme ab.
Der Streit der Brüder bleibt ungelöst, eine jüngere Annäherung gab es nicht. Harrys öffentliche Schilderungen und das Ausbleiben einer Versöhnung deuten auf eine dauerhafte Spaltung hin. Die Königsfamilie muss sich nun mit der Realität einer zerrütteten Beziehung abfinden, die keine Anzeichen einer Besserung zeigt.






