"POLDI" enthüllt: Lukas Podolski zwischen Fußballleidenschaft und Privatleben
Theo Schlosser"POLDI" enthüllt: Lukas Podolski zwischen Fußballleidenschaft und Privatleben
„POLDI“ – Ein neuer Dokumentarfilm zeigt Lukas Podolski jenseits des Fußballhelden
Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel POLDI wirft einen frischen Blick auf das Leben von Lukas Podolski, dem ehemaligen Nationalspieler, der heute für Górnik Zabrze in Polen aufläuft. Statt in die übliche Heldenverehrung zu verfallen, konzentriert sich der Film auf seinen persönlichen Weg – auf und neben dem Platz.
Die Dokumentation beginnt mit Podolskis bescheidenen Wurzeln: Zu sehen ist seine Mutter, die ihm ein Schnitzel in Margarine brät. Sein Vater erzählt mit Augenzwinkern von dem Tag, an dem sein Sohn plötzlich einen Audi vor dem Elternhaus parkte. Diese kleinen Szenen unterstreichen den Kontrast zwischen seiner Arbeiterkindheit und dem späteren Ruhm.
Fußball bleibt das Zentrum von Podolskis Leben – selbst über der Familie. Der Film fängt seine innere Zerrissenheit beim Gedanken an das Karriereende ein und zeigt einen Spieler, der dem Sport tief verbunden ist. Doch zu sehr in die emotionale Tiefe geht es nicht; der Ton bleibt unterhaltsam und leicht.
Podolskis Lebensmotto – „Et kütt, wie et kütt“ („Es wird schon irgendwie werden“) – zieht sich wie ein roter Faden durch den Film. Zwar werden auch Stationen seiner Karriere gestreift, doch der Fokus liegt klar auf seinem Privatleben und bietet Einblicke hinter die öffentliche Fassade.
POLDI präsentiert eine andere Seite von Lukas Podolski, eine Mischung aus Humor und Ehrlichkeit. Auf tiefgründige Analysen verzichtet der Film, vermittelt aber dennoch ein Gefühl für den Menschen hinter dem Fußballer. Am Ende bleibt das Bild eines Mannes, für den eine Sache an erster Stelle steht: der Fußball – und alles andere kommt danach.






