Osnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit Solidarität gegen häusliche Gewalt
Aurelia AumannOsnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit Solidarität gegen häusliche Gewalt
Neuer Film stärkt Kampagne gegen häusliche Gewalt in Osnabrück
Ein neuer Kurzfilm soll die Initiative gegen häusliche Gewalt in Osnabrück nachhaltig unterstützen. Das mit Landesmitteln geförderte Projekt vermittelt eine klare Botschaft: Gemeinsam können wir Gewalt entgegentreten. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, hat die Produktion des Films als dauerhaftes Aufklärungsinstrument vorangetrieben.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Aussage: „Gemeinsam sind wir stark – wir setzen uns für unser Recht auf ein gewaltfreies Leben ein.“ Anders als klassische Ansätze zeigt der Film keine ohnmächtigen Opfer, sondern betont Solidarität und Widerstandsfähigkeit.
Gedreht wurde an verschiedenen Orten in Osnabrück, darunter die historische Friedensaula im Rathaus. Der fertige Film ist nun auf der Website des Amts für Gleichstellung abrufbar und wird künftig jährlich rund um den Aktionstag am 14. Februar verbreitet.
Zudem wird eine beliebte Tradition wiederbelebt: Die Flashmobs am Nikolaiort, die während der Pandemie pausieren mussten, kehren 2023 zurück. Mit diesen Veranstaltungen und dem Film soll die öffentliche Debatte über häusliche Gewalt lebendig gehalten werden.
Gefördert wird das Projekt durch das Landesprogramm „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Osnabrück dient dabei als Modellstandort für die Bekämpfung häuslicher Gewalt.
Der Film bietet eine dauerhafte Möglichkeit, die Reichweite der Kampagne zu verstärken. Er wird künftig jährlich zusammen mit erneuerten öffentlichen Aktionen verbreitet. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Kombination aus digitalen und live erlebbaren Formaten das Thema langfristig im Bewusstsein verankert.






