08 May 2026, 00:40

Nordzucker startet Zuckerrübenkampagne 2025/26 mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Biogas-Innovationen

Plakat mit einer Retro-Anordnung buntfarbiger Gemüse wie Tomaten und Rüben, mit der Überschrift "Marktgärtner's Beet" in fetter Schrift auf einem Hintergrund aus gedämpften Blautönen, Grün und Gelb.

Nordzucker startet Zuckerrübenkampagne 2025/26 mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Biogas-Innovationen

Nordzucker bereitet Start der Zuckerrübenkampagne 2025/26 Anfang September vor

Anfang September nimmt Nordzucker die Verarbeitung der Zuckerrüben für die Kampagne 2025/26 auf. Das Werk in Schladen (Niedersachsen) startet am 3. September mit der Produktion, die bis Mitte Januar 2026 laufen wird. Gleichzeitig führt das Unternehmen neue Nachhaltigkeitsmaßnahmen ein, um Emissionen zu reduzieren und die Effizienz an allen Standorten zu steigern.

Die diesjährige Kampagne beginnt mit vielversprechenden Vorzeichen. Wie CEO Lars Gorissen betont, sind die Zuckerrüben in den meisten Regionen gut gewachsen. Allerdings bleibt das Risiko von SBR/Stolbur-Erkrankungen eine Sorge, die die Erträge beeinträchtigen könnte. Die endgültige Qualität der Ernte hängt maßgeblich von den Wetterbedingungen in den kommenden Wochen ab.

Nordzucker hat zudem stark in die Modernisierung seiner Anlagen investiert. Zu den jüngsten Maßnahmen zählen Verbesserungen bei der Energieeffizienz, der Automatisierung und digitalen Systemen. Erstmals werden die dänischen Werke während der Kampagne Biogas aus Rübenschnitzeln zur Energieerzeugung nutzen.

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Das Unternehmen treibt seine Nachhaltigkeitsziele konsequent voran: Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2018 halbiert werden, bis 2050 strebt Nordzucker eine klimaneutrale Produktion an. Im Rahmen dieser Bemühungen wird derzeit in Pilotprojekten in Polen und Dänemark ein neuer, kohlenstoffarmer mineralischer Stickstoffdünger getestet.

Die Saison 2025/26 markiert einen weiteren Schritt in Nordzuckers Bestrebungen, die Umweltbelastung zu verringern. Mit Biogas-Versuchen, Düngerinnovationen und Anlagenmodernisierungen arbeitet das Unternehmen an der Erreichung seiner langfristigen Klimaziele. Die Verarbeitung läuft bis Januar, wobei die Ernteerträge weiterhin vom Spätwetter abhängen.

Quelle