09 May 2026, 22:30

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg bekommt eine neue Verkehrsministerin – die grün-schwarze Koalition nimmt Gestalt an

Nicole Razavi, eine langjährige CDU-Politikerin, übernimmt das Amt von Winfried Hermann, der die Geschicke des Verkehrsressorts 15 Jahre lang geprägt hat. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel bei zentralen Infrastrukturprojekten, darunter das umstrittene Großvorhaben Stuttgart 21.

Winfried Hermann, ein erfahrener Grünen-Politiker, galt als prägende Figur der Verkehrspolitik des Landes. Während seiner 15-jährigen Amtszeit baute er das Schienennetz aus, förderte die Radinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos voran. Mit seinem Rücktritt endet eine Ära für die Mobilitätswende in Baden-Württemberg.

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Nicole Razavi, die seit fast zwei Jahrzehnten im Landtag sitzt, wechselt von ihrem Posten als Bauministerin ins Verkehrsressort. Als scharfe Kritikerin der früheren grün-roten Verkehrspolitik steht sie nun vor der Aufgabe, Großprojekte wie Stuttgart 21 zu steuern. Ihre Erfahrung in Wohnungsbau und Planung könnte ihren Umgang mit Infrastrukturherausforderungen prägen.

Die Amtsübergabe spiegelt die neue politische Balance im Land wider. Die grün-schwarze Koalition vereint unterschiedliche Prioritäten – Razavis Ernennung deutet auf mögliche Kurswechsel in der Steuerung von Verkehrsprojekten hin.

Ihre Amtszeit beginnt in einer entscheidenden Phase für Stuttgart 21 und andere Schlüsselvorhaben. Razavis Hintergrund im Wohnungsbau und die verkehrspolitische Linie ihrer Partei lassen Änderungen in der Ausrichtung erwarten. Der Wechsel unterstreicht zugleich das Ende von Hermanns langjährigem Einfluss auf die Mobilitätsstrategien des Landes.

Quelle