13 June 2026, 00:32

Neues Finanzmodell für RegioBus-Linien ab 2027 – alle 35 Verbindungen bleiben erhalten

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

Neues Finanzmodell für RegioBus-Linien ab 2027 – alle 35 Verbindungen bleiben erhalten

Ab 2027 tritt ein neues Finanzierungsmodell für die RegioBus-Verbindungen in Kraft. Die Reform zielt darauf ab, ein einheitliches Fördersystem für alle 35 Linien zu schaffen. Bisher werden die Dienstleistungen über ein umlagebasiertes System finanziert.

Der Regionalverband hatte zuvor erwogen, Busverbindungen zu streichen, um Kosten zu sparen. Doch alle 35 RegioBus-Linien bleiben auch im kommenden Jahr in Betrieb. Sie verbinden wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Zentren und lokale Gemeinden – insbesondere dort, wo keine Schienenanbindung besteht.

Da die RegioBus-Linien über Kreisgrenzen hinweg verkehren, erfolgt die Finanzierung nicht nach einzelnen Kreisen oder Städten. Stattdessen werden die Defizite künftig gemeinsam von der Regionalverwaltung, den Landkreisen und Städten getragen. Die örtlichen Busverkehre hingegen bleiben weiterhin in der Verantwortung der Kommunen selbst.

Der Betrieb des gesamten Busnetzes kostet jährlich etwa 116 Millionen Euro. Der Regionalverband wird die Leistungen im Rahmen des neuen Systems regelmäßig überprüfen und bei Bedarf anpassen.

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Die Umstellung auf das einheitliche Finanzierungssystem beginnt 2027. Sie verteilt die finanzielle Verantwortung breiter. Das bisherige Umlagesystem wird abgeschafft, doch alle RegioBus-Linien bleiben vorerst erhalten.

Quelle