Merz will Schienenverbindungen nach Osteuropa massiv ausbauen – Polen und Tschechien unterstützen die Pläne
Aurelia AumannMerz will Schienenverbindungen nach Osteuropa massiv ausbauen – Polen und Tschechien unterstützen die Pläne
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert eine Stärkung der Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sowohl die polnische als auch die tschechische Regierung bessere Transportanbindungen an Berlin anstreben. Die Beratungen zu diesem Thema sollen nun in den kommenden Kabinettssitzungen auf die Tagesordnung kommen.
Merz bezeichnete verbesserte Zugverbindungen nach Polen und Tschechien als ein "wichtiges strategisches Interesse" Deutschlands. Seine Äußerungen knüpfen an frühere Gespräche unter der Führung des früheren Bundeskanzlers Olaf Scholz an, der sich mit den Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer traf, um Fragen des regionalen Wirtschaftswachstums zu erörtern.
Aktuell verkehren Züge nach Polen im Zweistundentakt, umgehen jedoch Berlins Hauptbahnhof und Ostbahnhof. Stattdessen halten sie am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Bisher gibt es keine aktuellen Informationen darüber, wie sich diese Gespräche seit 2020 konkret auf die Infrastrukturplanung ausgewirkt haben.
Die Bundesregierung wird nun Möglichkeiten prüfen, den grenzüberschreitenden Schienenverkehr auszubauen. Vertreter Polens und Tschechiens haben bereits ihre Unterstützung für die Pläne signalisiert. Weitere Details werden erwartet, sobald die Kabinettsberatungen abgeschlossen sind.






