07 May 2026, 00:34

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie klettert um 8 %

Liniengraph, der einen Rückgang der projected future oil imports zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie klettert um 8 %

Lufthansa meldet geringeren Verlust als erwartet – Aktie steigt um über 8 %

Die Lufthansa hat für das erste Quartal 2026 einen geringeren Verlust als befürchtet ausgewiesen, woraufhin der Aktienkurs um mehr als 8 % stieg. Trotz steigender Treibstoffkosten aufgrund geopolitischer Spannungen bestätigte die Fluggesellschaft ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

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Anleger reagierten positiv, da das bereinigte operative Minus von 612 Millionen Euro unter den Analystenerwartungen von 659 Millionen Euro lag. Die Umsätze des Konzerns stiegen im Jahresvergleich um 8 % auf 8,7 Milliarden Euro – blieb damit jedoch hinter den erwarteten 9,3 Milliarden Euro zurück. Der Konflikt im Iran hat die Treibstoffkosten der Lufthansa 2026 bereits um 1,7 Milliarden Euro in die Höhe getrieben, was zur Streichung von 20.000 Flügen aus dem Sommerflugplan führte.

Trotz dieser Herausforderungen hält die Lufthansa an ihrer Jahresprognose fest. Die Prognose bleibt jedoch abhängig von stabilen Treibstofflieferungen und dem Ausbleiben weiterer Arbeitskämpfe. Mittelfristig strebt das Unternehmen für den Zeitraum 2028 bis 2030 eine Gewinnmarge zwischen 8 % und 10 % an.

Bis Mittwochvormittag war die Lufthansa-Aktie im Frankfurter Handel um 6 % bis 8 % gestiegen. Zudem erwartet die Airline für 2025 einen bereinigten operativen Gewinn von über 1,96 Milliarden Euro – ein Zeichen für das Vertrauen in die langfristige finanzielle Erholung.

Die Quartalszahlen der Lufthansa haben die Sorgen der Anleger gedämpft, die Aktie legte nach der Bekanntgabe deutlich zu. Dass das Unternehmen trotz höherer Treibstoffkosten und gestrichener Flüge an seiner Gewinnprognose festhält, unterstreicht seine Bemühungen, die anhaltenden Herausforderungen zu meistern. Die künftige Entwicklung hängt jedoch weiterhin davon ab, weitere Störungen bei der Treibstoffversorgung oder Arbeitskonflikte zu vermeiden.

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