Kai Wegner begleitet Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Bodo ZimmerKai Wegner begleitet Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm heute früh an einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität teil. Bei dem Einsatz in den frühen Morgenstunden waren mehrere Behörden beteiligt, die gezielt Betriebe in der gesamten Stadt durchsuchten. Noch vor Beginn der Razzia war ein Zollfahrzeug in der Donaustraße in Neukölln aufgebrochen worden.
Im Fokus der Aktion standen Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen. Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden arbeiteten bei der Operation Hand in Hand. In mehreren Objekten wurden unversteuerter Tabak, illegale Spielautomaten sowie Drogen beschlagnahmt.
Die Senatskanzlei bestätigte später Wegners Beteiligung mit einem Eintrag auf der Plattform X. Unterdessen hatte sich bereits vor der Razzia ein separater Vorfall ereignet: Aus dem Fahrzeug eines Zollbeamten war ein Rucksack gestohlen worden, der sowohl private Gegenstände als auch amtliche Dokumente enthielt.
Die Ermittler stufen den Diebstahl als schweren Einbruchsdiebstahl ein. Sowohl die Aufklärung des Einbruchs als auch die Auswertung der bei der Razzia sichergestellten Beweismittel laufen noch. Ziel des Großeinsatzes war es, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die in Berlins Nachtleben agieren. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich Schmuggelware und illegale Substanzen. Die Polizei untersucht weiterhin den gestohlenen Rucksack und seinen Inhalt im Rahmen der Ermittlungen.






