07 May 2026, 06:29

Jungheinrich kämpft mit Führungswechsel und drastischen Gewinnrückgängen

Logo der 48. Versorgungsmanagementstaffel mit einem blauen Schild mit einem weißen Stern, einem weißen Banner mit der Aufschrift "Versorgungsmanagement" in blau und dem Text "48. Versorgungsmanagementstaffel" in fetter schwarzer Schrift.

Jungheinrich kämpft mit Führungswechsel und drastischen Gewinnrückgängen

Jungheinrich: Führungswechsel und deutliche Einbußen bei den Geschäftszahlen

Der Industrieausrüster Jungheinrich durchlebt tiefgreifende Veränderungen in Führungsetage und Finanzperformance. Das Unternehmen, das weiterhin mehrheitlich im Besitz der Gründerfamilie ist, meldete einen starken Rückgang der Erträge und einen spürbaren Wertverlust an der Börse.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte ein. Als Gründe wurden der harte Wettbewerb und ein Streik am Produktionsstandort Lüneburg genannt.

Finanzvorständin Heike Wulff verließ das Unternehmen, nachdem ihr Mandat im Vorstand nicht verlängert wurde. CEO Lars Brzoska übernimmt die Finanzagenden vorläufig, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist.

Die Nachkommen des Gründers halten weiterhin 53 Prozent der Jungheinrich-Aktien. Ihre 54 Millionen stimmberechtigten Stammaktien sind gleichmäßig auf die Familien der beiden Töchter Friedrich Jungheinrichs aufgeteilt. Die verbleibenden 45 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien werden öffentlich im MDAX gehandelt.

Seit Ende 2025 hat sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens um fast 30 Prozent verringert. Aktuell liegt sie bei etwa 2,6 Milliarden Euro – ein Zeichen für die Sorgen der Anleger angesichts der jüngsten Herausforderungen.

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Jungheinrich steht vor einer Übergangsphase auf der Suche nach einer neuen Finanzchefin. Die finanziellen Schwierigkeiten und die Wechsel in der Führung fallen in eine Zeit, in der der Börsenwert des Unternehmens deutlich gesunken ist. Die Gründerfamilie bleibt jedoch größter Aktionär und hält die Mehrheit am Unternehmen.

Quelle