Jugendzentrum B58 in Braunschweig: Protest für Sanierung und klare Pläne
Bodo ZimmerJugendzentrum B58 in Braunschweig: Protest für Sanierung und klare Pläne
Dutzende junge Menschen versammelten sich bei der Sitzung des Braunschweiger Jugendwohlfahrtsausschusses, um Druck für Maßnahmen zugunsten des Jugendzentrums B58 zu machen. Das Gebäude in der Bültenweg benötigt dringend eine Sanierung, doch bisherige Pläne sind ins Stocken geraten. Nun fordern Jugendvertreter:innen klare Zeitpläne und verbindliche Finanzzusagen von der Stadt.
Über 40 junge Menschen nahmen an der Sitzung teil, um ihre Sorgen vorzutragen. Sie reichten eine offizielle Anfrage ein, wann die Arbeiten am B58 endlich beginnen sollen. Das Zentrum ist ein zentraler kultureller und musikalischer Treffpunkt für Braunschweigs Jugend – doch seine Zukunft bleibt ungewiss.
Die Stadtverwaltung räumte ein, dass derzeit neue Pläne erarbeitet werden. Beamte erwähnten, dass weitere Schritte geprüft werden, darunter eine Machbarkeitsstudie. Diese soll Möglichkeiten für das bestehende Gebäude untersuchen und zudem das benachbarte, seit langem leerstehende ehemalige Fliesenlager analysieren – ein Standort, der zum neuen Zuhause des B58 werden könnte.
Die Stadt beabsichtigt, die Machbarkeitsstudie noch in diesem Jahr auszuschreiben. Doch die jungen Aktivist:innen betonten, dass Worte allein nicht ausreichen. Sie forderten einen verbindlichen Bauzeitplan sowie gesicherte Mittel im nächsten Doppelhaushalt, um konkrete Fortschritte zu gewährleisten.
Als nächste Schritte plant die Stadt die Beauftragung einer Studie zur Bewertung möglicher Lösungen. Falls genehmigt, könnte das ehemalige Fliesenlager einen Neuanfang für das Jugendzentrum bieten. Bis dahin warten die jungen Menschen in Braunschweig auf Taten statt auf Versprechungen.






