Iris Knies geht nach 40 Jahren im Dienst Seligenstadts in Rente
Iris Knies, eine ausgebildete Pädagogin, geht nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Seligenstadt am 30. Juni in den Ruhestand. Ihre Karriere begann sie 1988 als Jugendbeauftragte in der offenen Jugendarbeit unter Bürgermeister Karl Schmitt. Über die Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einer prägenden Figur der sozialen und verwaltungstechnischen Entwicklung der Stadt.
Knies arbeitete unter vier Bürgermeister:innen – Karl Schmitt, Rolf Wenzel, Dagmar B. Nonn-Adams und Dr. Daniell Bastian. 2010 übernahm sie die Leitung des Fachbereichs Kindertagesbetreuung. Zwei Jahre später wurde sie Direktorin des neu gegründeten Amts für Kinder, Senioren, Sport und Kultur, das heute 87 Mitarbeiter:innen beschäftigt und als Amt für Kinderbetreuung, Sport und Kultur bekannt ist.
Eine zentrale Rolle spielte sie bei der Einführung des städtebaulichen Förderprogramms „Soziale Stadt“ in Seligenstadt. Unter ihrer Federführung entstanden Projekte wie der Platz der Freundschaft und das Nachbarschaftszentrum im nördlichen Stadtgebiet. Zudem setzte sie sich dafür ein, dass die neue Kita in der Nähe des Freibads nach Emmy Stein benannt wurde – einem jüdischen Mädchen aus Seligenstadt, das in der NS-Zeit ums Leben kam.
Während ihrer gesamten Laufbahn war Knies eine verlässliche Ansprechpartnerin für Eltern, Träger und lokale Einrichtungen. Um einen reibungslosen Wissenstransfer zu gewährleisten, übernahm Matthias Mai ihre Position bereits am 1. Juni.
Iris Knies hinterlässt ein Erbe aus gemeinwohlorientierten Projekten und verwaltungstechnischen Leistungen. Ihre Arbeit in den Bereichen Kinderbetreuung, Stadtentwicklung und Kulturprägung hat Seligenstadt in den vergangenen vier Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet. Die Übergabe an ihren Nachfolger läuft nun auf Hochtouren.
