23 June 2026, 18:35

Hochschulzugang wird bis 2026 deutlich einfacher für Studierende in Deutschland

Zugangsbeschränkungen an Universitäten nehmen weiter ab

Hochschulzugang wird bis 2026 deutlich einfacher für Studierende in Deutschland

Der Zugang zu höherer Bildung in Deutschland wird für viele Studierende immer einfacher. Bis zum Wintersemester 2026/27 werden über zwei Drittel aller Studiengänge für alle Bewerberinnen und Bewerber offenstehen. Dies stellt eine deutliche Abkehr von den Vorjahren dar, als noch deutlich mehr Fächer strenge Zulassungsvoraussetzungen hatten.

Noch vor einem Jahrzehnt verlangten fast die Hälfte aller Bachelorstudiengänge spezifische Qualifikationen für die Aufnahme. Heute schreiben nur noch 31,6 Prozent der Programme solche Beschränkungen vor – ein leichter Rückgang um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell erlauben sieben von zehn grundständigen Studiengängen die Einschreibung unabhängig von den Schulnoten der Studierenden.

Regionale Unterschiede bleiben dabei weiterhin spürbar. Berlin und Baden-Württemberg verfügen nach wie vor über den höchsten Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen. Demgegenüber bieten Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz Bewerberinnen und Bewerbern die besten Chancen: Hier ist weniger als jeder fünfte Studiengang mit Zugangsbeschränkungen belegt. Auch Hamburg verzeichnet einen dramatischen Wandel – innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge von 62,4 auf 37,6 Prozent.

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Der Trend zeigt eine stetige Entwicklung hin zu offeneren Zugangsmöglichkeiten im Hochschulbereich. Bis 2026 werden die meisten Studierenden auf weniger Hürden stoßen, wenn sie sich um einen Studienplatz bewerben. Diese Veränderung spiegelt einen grundlegenden Wandel in der deutschen Hochschulbildungspolitik wider.

Quelle