10 April 2026, 20:33

Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenz und Filialschließungen ab April 2026

Ein Geschäft mit gestapelten Kisten, Bodenaufkleber, Kleiderstangen, Informationsschildern, Deckenleuchten und einer Rückwand, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschlossen ist.

Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenz und Filialschließungen ab April 2026

Hammer Raumstylisten GmbH steht vor einem tiefgreifenden Umbruch: Am 1. April 2026 beginnen die regulären Insolvenzverfahren. Ohne Aussicht auf einen rettenden Investor wird das Unternehmen Dutzende Filialen schließen und Räumungsverkäufe starten, um die Liquidität zu sichern.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass Verhandlungen mit zwei potenziellen Käufern gescheitert seien. Trotz der Ansprache von über 300 Investoren führten die schwierigen Marktbedingungen zu einer enttäuschend geringen Resonanz.

Alle 46 Hammer-Filialen, für die sich kein Übernehmer fand, sind bereits geschlossen. Die Räumungsverkäufe in diesen Standorten begannen bereits am 16. März. Die verbleibenden 41 Filialen werden folgen und ihre Schlussverkäufe am 1. April aufnehmen.

Die Lohnforderungen der rund 1.100 Mitarbeiter bleiben bis Ende März durch Insolvenzgeld abgesichert. Danach können nur drastische Kostensenkungen – etwa durch weitere Filialschließungen und Liquidationsverkäufe – die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens aufrechterhalten.

Das Insolvenzverfahren markiert das Ende von Hammer Raumstylisten GmbH als spezialisiertes Einzelhandelskonzept. Ohne eine Rettungslösung wird das Unternehmen auf die Verwertung seiner Vermögenswerte setzen müssen, um ausstehende Verpflichtungen zu begleichen. Die Räumungsverkäufe werden im Rahmen der Abwicklungsstrategie fortgeführt.

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