25 June 2026, 10:22

Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturviertel mit junger Mitgestaltung

Stadt und Partner streben gemeinsam die weitere Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung an

Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturviertel mit junger Mitgestaltung

Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) soll im Rahmen eines einzigartigen Kulturviertels weiterentwickelt werden. Ein neues Pilotprojekt, das im September 2026 startet, wird jungen Menschen die Möglichkeit geben, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Die Stadt sieht darin einen entscheidenden Schritt, um das volle Potenzial der Spielstätte zu erschließen.

Die Umgestaltung des Theaters wird durch das Bundesprogramm Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Diese Unterstützung soll die Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der freien Kunstszene stärken. Ziel der Partnerschaften ist es, dringende Bedarfe anzugehen – darunter die Modernisierung der Infrastruktur und die Verbesserung des Brandschutzes.

TOOH wird die Spielstätte bis 2028 jeweils sechs Monate im Jahr nutzen und dort ein breites Spektrum künstlerischer Disziplinen präsentieren. Das Theater dient bereits als Drehscheibe für Theater, Musik, Film, Clubkultur, Kunstvermittlung und Gemeinschaftsprojekte. Ein Young Future Team, bestehend aus jungen Menschen, wird bei der Vorbereitung des Raums mitwirken und Feedback sammeln, um die künftige Ausrichtung mitzugestalten.

Die Spielstätte bleibt ein zentraler Ort für freie Künstler:innen und kommunale Kulturinitiativen. Durch ihr vielfältiges Programm bleibt sie für ein breites Publikum zugänglich.

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Wie Dr. Judith Marquardt, die hallesche Beigeordnete für Kultur und Sport, betont, hat sich das ehemalige Thalia-Theater zu einem lebendigen Kulturort für Halle entwickelt. Das neue Projekt wird seine Rolle als tragende Säule der Kunstszene weiter ausbauen und jungen Menschen eine direkte Stimme in seiner Entwicklung geben. Die Zusammenarbeit der Stadt mit Kulturpartner:innen soll sicherstellen, dass die Spielstätte auch künftig erfolgreich bleibt.

Quelle