Hagenbad führt schärfere Regeln nach tragischen Badeunfällen ein
Hagenbad GmbH startet neue Sicherheitsinitiative zur Verhinderung von Badeunfällen
Die Hagenbad GmbH hat eine neue Sicherheitskampagne gestartet, um Ertrinkungsunfälle in ihren Schwimmbädern zu verhindern. Anlass sind zwei tragische Vorfälle mit kleinen Kindern im Westfalenbad innerhalb der letzten zwei Jahre. Strengere Einlassregeln und ein ausgebautes Schwimmkursangebot sollen die Sicherheit erhöhen.
Zwei Ertrinkungsunfälle in den vergangenen Jahren haben die Maßnahmen ausgelöst. Ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge waren in getrennten Vorfällen im Westfalenbad betroffen. Als Reaktion verschärft die Hagenbad GmbH nun die Aufsichtspflichten und verstärkt die Sicherheitsaufklärung.
Ab dem 1. April 2024 gelten neue Regeln: Kinder unter 10 Jahren dürfen nur noch in Begleitung einer mindestens 16-jährigen Aufsichtsperson das Bad besuchen. Jede erwachsene Begleitperson darf höchstens zwei Kinder unter 10 Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Kinder unter 14 Jahren erhalten nur dann Zutritt ohne Begleitung, wenn sie das Bronze-Schwimmabzeichen vorweisen können. Stichprobenkontrollen sollen die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen.
Ausbau der Schwimmkurse und Sicherheitsaufklärung Zudem wird das Westfalenbad sein Angebot erweitern: 12 Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder und 35 Anfängerkurse bis zum Silber-Schwimmabzeichen werden neu angeboten. Darüber hinaus plant das Unternehmen Aktionstage zur Sensibilisierung von Familien für Gefahren im Schwimmbad und richtiges Verhalten in Notfällen.
Mit den verschärften Einlassbestimmungen, dem erweiterten Kursangebot und gezielten Aufklärungskampagnen will die Hagenbad GmbH die Risiken minimieren und die Aufsicht in Hagener Bädern verbessern. Die neuen Maßnahmen treten am 1. April 2024 in Kraft.






