09 May 2026, 02:30

Güntzler drängt auf rasche Steuerreform und warnt vor Milliardenrisiko

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler drängt auf rasche Steuerreform und warnt vor Milliardenrisiko

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf rasches Handeln bei der Steuerreform. Er forderte die Ministerpräsidenten der Länder auf, eine grundlegende Neugestaltung zu unterstützen, und warnte, dass weitere Verzögerungen sowohl Bürger als auch Unternehmen belasten könnten.

Güntzler rief die Unions-geführten Landesregierungen auf, ihre Haltung zu den geplanten Änderungen klar zu positionieren. Er betonte, dass deren Ablehnung des Steuerentlastungsbonus nach wie vor ein zentrales Hindernis darstelle. Ohne ihre Zustimmung drohten die vorgesehenen Steuersenkungen vollständig zu scheitern.

Zudem warnte er davor, die Reform zu blockieren, und verwies auf mögliche Steuerausfälle in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Güntzler zufolge unterstreiche dieses finanzielle Risiko die Dringlichkeit einer zügigen Einigung.

In seinem Appell richtete er sich direkt an die CDU- und CSU-regierten Ministerpräsidenten. Ihre Unterstützung sei entscheidend, um spürbare Entlastungen für Steuerzahler und Unternehmen in ganz Deutschland zu erreichen.

Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck wächst, die finanzielle Belastung von Haushalten und Betrieben zu verringern. Güntzlers Warnungen machen deutlich, wie wichtig ein geschlossenes Vorgehen der Länderchefs ist, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Ohne Zusammenarbeit könnte die Reform – und mit ihr die versprochenen Vorteile – in weite Ferne rücken.

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