09 May 2026, 08:31

Großübung in Bad Schwalbach simuliert Gefahrguteinsatz mit Verletzten und Rauchentwicklung

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten in einem raucherfüllten Tunnel, einer hält einen Schlauch, mit Flammen im Hintergrund und einer Wand auf der linken Seite.

Großübung in Bad Schwalbach simuliert Gefahrguteinsatz mit Verletzten und Rauchentwicklung

Großübung in Bad Schwalbach: Gefahrguteinsatz mit Verletzten wird simuliert

Diese Woche findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein Unfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten durchgespielt. Rund 350 Einsatzkräfte und Helfer sind an der Aktion beteiligt.

Die Übung ist für Mittwoch von 9:00 bis 12:30 Uhr im Bereich des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ geplant. Die Organisatoren setzen farbigen Rauch ein, um ein realistisches Szenario eines Verkehrsunfalls mit austretendem Gefahrstoff zu simulieren. Zudem werden zahlreiche Verletzte und kontaminierte Personen dargestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten, während der Übung die Umfahrung über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden. Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzverkehr in der Region rechnen. Betroffen sind vor allem die Verbindungen zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie die Strecke zum Kreisverwaltungssitz in Bad Schwalbach.

Der Rheingau-Taunus-Kreis führt die Übung durch, um die Katastrophenschutzbereitschaft zu testen. Im Fokus stehen die Abstimmung zwischen den verschiedenen Rettungsdiensten und die Effizienz der Einsatzabläufe unter Druck.

Ziel der Simulation ist es, die Vorbereitung auf reale Gefahrgutunfälle zu verbessern. Anwohner könnten Rauch und starken Fahrzeugverkehr wahrnehmen, doch es besteht keine tatsächliche Gefahr. Der Kreis bestätigte, dass alle Aktivitäten auf das geplante Übungsgelände beschränkt bleiben.

Quelle