Großrazzia gegen norddeutschen Drogenring zerschlägt kriminelles Netzwerk
Greta JockelGroßrazzia gegen norddeutschen Drogenring zerschlägt kriminelles Netzwerk
Zoll und Landespolizei führen Großrazzia gegen Drogenring durch
Der deutsche Zoll (ZOLL) und Polizeikräfte der Länder Bremen und Niedersachsen haben am 27. Mai koordinierte Razzien durchgeführt. Ziel der Aktion war ein organisiertes Drogenhändlernetzwerk, das in Bremen, Oldenburg und Vechta operierte. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden große Mengen an Betäubungsmitteln und nahmen mehrere Verdächtige fest.
Die Razzien betrafen 17 Objekte, die mit elf Beschuldigten in Verbindung stehen, denen gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen wird. Zwei Personen wurden nach der Operation in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittler konzentrierten sich auf eine Gruppe, die mutmaßlich mit Kokain, Cannabisprodukten und verschreibungspflichtigen Medikamenten handelte.
Bei den Durchsuchungen sicherten die Beamten mehr als 13 Kilogramm Drogen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von knapp 600.000 Euro. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen und über 40.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Die Ermittlungen förderten zudem ein sogenanntes „Drogen-Taxi“ im Raum Oldenburg zutage – ein speziell umgebautes Fahrzeug mit einem Versteck für den Drogentransport.
Die Aktion wurde von der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe geleitet, an der die Bremer Polizei und das Zollfahndungsamt Hannover beteiligt waren. Weitere Details zur laufenden Untersuchung gaben die Behörden bisher nicht bekannt.
Die Razzien zerschlugen ein bedeutendes Drogenvertriebsnetz in Norddeutschland. Mit zwei Festgenommenen und umfangreichen Beweismitteln wird das Verfahren nun unter der Aufsicht der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe weitergeführt. Die beschlagnahmten Drogen, Waffen und das Bargeld fließen in die laufenden juristischen Schritte ein.






