"Grenzenlos"-Radroute verbindet Geschichte und Natur auf 60 Kilometern
Aurelia Aumann"Grenzenlos"-Radroute verbindet Geschichte und Natur auf 60 Kilometern
„Grenzenlos“: Eine neue Radtour führt durch historische und malerische Orte der Region
Eine neue Radtour mit dem Namen Grenzenlos nimmt Teilnehmer mit auf eine Reise zu historischen und landschaftlich reizvollen Orten der Region. Die 60 Kilometer lange Strecke führt durch Hötensleben, Söllingen und die Feuchtgebiete des Großen Bruchs. Begleitet werden die Radfahrer von Guides des Vereins Omas Drahtesel, die unterwegs Geschichten erzählen und dafür sorgen, dass alle bei Kräften bleiben.
Startpunkt der Tour ist die ehemalige Grenzbrücke zwischen Jerxheim und Dedeleben. Eine Gedenktafel erinnert dort an den einstigen Gasthof zum Zoll – ein Mahnmal für die geteilte Vergangenheit der Region. Weiter geht es zum historischen braunschweigisch-preußischen Zollhaus, durch das einst die innerdeutsche Grenze verlief und sogar den Ofen des Gebäudes durchschnitt.
In der Nähe von Ohrsleben erfahren die Radler die tragische Geschichte eines 17-Jährigen, der über den Großen Bruch aus der DDR zu fliehen versuchte. Ein weiterer Höhepunkt ist der Fluchtpunkt Wirpke, wo die Guides von der kühnen und geglückten Flucht einer Familie berichten. Unterwegs werden die Teilnehmer weniger bekannte Episoden der Regionalgeschichte kennenlernen.
Für das leibliche Wohl sorgt an verschiedenen Stationen das Restaurant Wie in Omas Küche. Die Veranstalter empfehlen die Nutzung eines Pedelecs, um die Strecke entspannt zu bewältigen. Die Radfahrer erwarten kulturelle Sehenswürdigkeiten und Natur pur.
Die Grenzenlos-Tour verbindet Geschichte, Naturerlebnis und regionalen Charme. Die Teilnehmer erkunden bedeutungsvolle Orte, genießen Verpflegung und Führung – und erleben so die Vergangenheit der Region auf aktive und anschauliche Weise.






