08 May 2026, 20:32

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten Entwässerungsgraben im Spitalwald

Kinder spielen Fußball auf einer Wiese mit Bäumen im Hintergrund und einem Datumsstempel in der rechten unteren Ecke.

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten Entwässerungsgraben im Spitalwald

Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt im Spitalwald von Langenzenn mitgewirkt. Im Mittelpunkt der Initiative stand die Renaturierung eines beschädigten Entwässerungsgrabens, um Wasser zurückzuhalten und die heimische Tierwelt zu fördern. Organisiert wurde das Projekt im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Fußballverein und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).

Die Nachwuchsmannschaft arbeitete direkt im Wald, um das Ökosystem zu verbessern. Dabei setzten die jungen Fußballer Holzpfähle und so genannte Faschinen – Bündel aus Ästen – im Graben ein, um den Wasserfluss zu verlangsamen. Diese Strukturen dienen zugleich als „Trittsteine“ für Amphibien und schaffen so neue Lebensräume in dem Gebiet.

Die Faschinen erfüllen noch eine weitere wichtige Funktion: Sie bilden Sedimentationszonen, die das Bachbett anheben und die Fließgeschwindigkeit des Wassers im Wald verringern. Die Maßnahmen sind Teil des übergeordneten „Gewässer-Biotopverbunds Langenzenn“, der den Schutz und die Aufwertung lokaler Wasserläufe und der biologischen Vielfalt zum Ziel hat.

Der LBV sieht im Fußball ein wirksames Mittel, um junge Menschen zu erreichen und auf Umweltfragen aufmerksam zu machen. Durch die praktische Einbindung von Sportlern in Naturschutzprojekte soll die konkrete Wirkung von Umweltengagement sichtbar werden. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie Teamgeist im Sport auch in eine erfolgreiche Zusammenarbeit für den Naturschutz übertragen werden kann.

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Der renaturierte Graben kann nun Wasser besser speichern – zum Vorteil für Wald und Tierwelt. Zudem dient das Projekt als anschauliches Beispiel dafür, wie Sportvereine einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Künftige Initiativen könnten auf diesem Modell aufbauen, um noch mehr junge Menschen für den Naturschutz zu begeistern.

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