29 June 2026, 22:42

Freiburgs neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt

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Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ wird die Dringlichkeit betont, das Problem endlich anzugehen. Ziel der Initiative ist es, die Verharmlosung solcher Gewalt im Alltag zu bekämpfen.

Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen bleibt in Freiburg ein anhaltendes Problem. Die Vorfälle reichen von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitaler Gewalt und Übergriffen im öffentlichen Raum. Die Kampagne soll Betroffene stärken, über Hilfsangebote informieren und die Öffentlichkeit für die Realität geschlechtsspezifischer Gewalt sensibilisieren.

Sämtliche Materialien der Kampagne verweisen Betroffene an spezifische Beratungs- und Unterstützungsstellen. Sie steht im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die Regierungen verpflichtet, geschlechtsspezifische Gewalt systematisch zu bekämpfen und Schutz für Betroffene zu gewährleisten. Die Mekriba-Stiftung, die sich in den Bereichen Prävention und Unterstützung von Überlebenden engagiert, unterstützt die Initiative.

Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg, wies darauf hin, dass Gewalt viele Formen annehme. Sie betonte die Notwendigkeit eines höheren öffentlichen Bewusstseins und gemeinschaftlichen Handelns. Oberbürgermeister Martin Horn ergänzte, die Kampagne sei Teil einer umfassenderen Strategie, die in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen entwickelt wurde, um Betroffene zu ermutigen, sich zu melden und Hilfe zu suchen.

Die Initiative wird in Freiburg stark präsent sein. Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und weiteren öffentlichen Aktionen sollen verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt thematisiert werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Kampagne bietet klare Wege für Betroffene, um Unterstützung zu erhalten, und unterstreicht das Engagement der Stadt, im Rahmen der Istanbul-Konvention gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen. Lokale Behörden und Partner werden weiterhin daran arbeiten, dass die Botschaft diejenigen erreicht, die sie brauchen.

Quelle