09 May 2026, 16:29

Energiekrise trifft Zoos: Warum manche Tiere abgeben, andere nicht

Ein Miniatur-Modell eines Zoos mit vielen Menschen darauf, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Energiekrise trifft Zoos: Warum manche Tiere abgeben, andere nicht

Steigende Energiekosten setzen Zoos und Wildparks in der gesamten Region schwer zu. Während einige Einrichtungen bereits Tiere abgegeben haben, um Kosten zu sparen, suchen andere nach Wegen, sich anzupassen, ohne ihre Tierbestände zu verringern.

Mehrere lokale Einrichtungen, darunter der Zoo Braunschweig, der Wildpark Essehof und das Artenschutzzentrum Grasleben, haben trotz der finanziellen Belastung ausgeschlossen, Tiere zu verkaufen oder abzugeben. Im Zoo Braunschweig bestätigten die Verantwortlichen, dass die Tierbestände nicht verringert werden. Stattdessen setzt der Zoo auf Energieeffizienz: Er betreibt bereits eine 80-kW-Photovoltaikanlage und nutzt verschiedene Heizlösungen. Geplant sind nun der Ausbau der Solarkapazität um weitere 12 kW sowie die Installation eines 10-kW-Batteriespeichersystems.

Auch der Wildpark Essehof betont, keine Tiere abgeben zu wollen. Der Park setzt auf eine Biomasseheizung, wodurch die Energiekosten nur 6 bis 8 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Diese Lösung hat dazu beigetragen, die finanzielle Stabilität trotz steigender Preise zu wahren.

Das Artenschutzzentrum Grasleben verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Durch Photovoltaikmodule werden die Energiekosten für wärmeliebende Arten ausgeglichen. Wie die anderen Einrichtungen plant auch dieses Zentrum nicht, Tiere zu verkaufen oder abzugeben.

Im Gegensatz dazu gibt der Wildpark Stöckheim nur 2,5 Prozent seines Budgets für Energie aus. Die niedrigere Zahl deutet darauf hin, dass einige Einrichtungen mit den aktuellen Kostendruck besser zurechtkommen als andere.

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Die Reaktion auf die steigenden Energiekosten fällt in den Zoos und Wildparks der Region unterschiedlich aus. Während einige bereits ihre Tierbestände angepasst haben, setzen der Zoo Braunschweig, der Wildpark Essehof und das Artenschutzzentrum Grasleben auf erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen. Diese Schritte sollen den Tieren Schutz bieten und gleichzeitig die gestiegenen Betriebskosten bewältigen.

Quelle