14 April 2026, 10:35

Energieausgaben der Stadt explodieren: 53 Prozent mehr Kosten für kommunale Gebäude

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Energieausgaben der Stadt explodieren: 53 Prozent mehr Kosten für kommunale Gebäude

Energieausgaben der Stadt für kommunale Gebäude stiegen 2024 stark an

Die Energieausgaben der Stadt für kommunale Gebäude kletterten 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der gestiegenen Kosten zeigten sich beim Gesamtenergieverbrauch gemischte Trends: In einigen Bereichen blieb der Verbrauch stabil, in anderen stieg er an.

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Der Stromverbrauch in den städtischen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Schulen machten dabei fast die Hälfte (49 Prozent) des Gesamtverbrauchs aus. Gleichzeitig stieg der Verbrauch an Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh – ein spürbarer Anstieg.

Der Erdgasverbrauch hielt sich mit 50,4 Millionen kWh auf Vorjahresniveau, wobei Schulen hier 62,5 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten ebenfalls nahezu unverändert.

Um die Effizienz zu steigern, investierte die Stadt rund 850.000 Euro in die Modernisierung der Beleuchtungssysteme. Die Hälfte der Kosten wurde durch eine Bundesförderung gedeckt. Zudem laufen Pläne, veraltete Stromzähler durch digitale Modelle zu ersetzen und Wasser- sowie Wärmezähler in einer gemeinsamen Datenplattform zusammenzufassen.

Die gmmg, der kommunale Dienstleister der Stadt, wird die Integration dieser Systeme steuern, um die Überwachung zu vereinfachen und langfristig Kosten zu senken.

Trotz stabiler oder nur leicht gestiegener Verbrauchswerte in den meisten Bereichen steht die Stadt nun vor höheren Energiekosten. Die Modernisierung von Beleuchtung und Messtechnik soll künftig Ausgaben reduzieren und die Verbrauchsüberwachung verbessern. Als nächste Schritte steht die Umsetzung der neuen digitalen Infrastruktur für ein effizienteres Energiemanagement an.

Quelle