Zweispielige Sperre für Dzeko - Schalke legt Berufung ein - Džeko droht Zweispielsperre nach Roter Karte gegen Hannover 96
Schalke-04-Stürmer Edin Džeko droht nach Roter Karte eine Zweispielsperre
Nach einer Roten Karte im 2:2-Unentschieden gegen Hannover 96 muss Edin Džeko vom FC Schalke 04 mit einer zweispieligen Sperre rechnen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängte das Strafmaß, doch der Verein kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.
Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Halbzeit, als Džeko wegen gefährlichen Spiels des Platzes verwiesen wurde. Sein hoher Fuß traf Hannover-Profi Husseyn Chakroun am Kopf.
In der 52. Minute zeigte Schiedsrichter Robin Braun dem Stürmer die Rote Karte. Das DFB-Sportgericht bestätigte später die Zweispielsperre mit der Begründung, dass Džekos Foulspiel eine klare Gefahr für Chakrouns Gesundheit dargestellt habe.
Scheitert der Einspruch, verpasst der Angreifer das wichtige Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Darmstadt 98. Zudem müsste er im darauffolgenden Spiel gegen den Karlsruher SC pausieren.
Schalkes Sportdirektor Frank Baumann kritisierte die Strafe als überzogen. Der Verein argumentiert, dass ähnliche Vorfälle in der 2. Bundesliga meist nur mit einer Spielsperre geahndet würden – zumal Džeko keine böse Absicht unterstellt werden könne. Der DFB hält jedoch daran fest, dass gefährliches Spiel, selbst ohne Vorsatz, bestraft werden muss, wenn es den Gegner gefährdet.
Die Entscheidung über Schalkes Berufung wird darüber entscheiden, ob Džeko in den anstehenden Schlüsselpartien auflaufen darf. Eine Ablehnung würde ihn für zwei Spiele sperren und die Mannschaft in ihrer Saisonplanung beeinträchtigen.
Der DFB folgt mit seinem Urteil der üblichen Linie bei riskanten Fouls – unabhängig davon, ob eine Verletzungsabsicht bestand.






