Drei Kühe sterben bei Zugkollision – Bahnstrecke stundenlang gesperrt
Aurelia AumannDrei Kühe sterben bei Zugkollision – Bahnstrecke stundenlang gesperrt
Zug kollidiert mit drei Kühen bei Gaildorf – Bahnverkehr unterbrochen
Nach einem Ausbruch aus einer Weide wurden drei Kühe bei Gaildorf im Landkreis Schwäbisch Hall von einem Zug erfasst. Neun Rinder waren durch einen beschädigten Zaun entkommen und hatten so für Behinderungen im Schienenverkehr gesorgt. Alle 13 Fahrgäste im Zug blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt.
Der Vorfall begann, als neun Kühe aufgrund eines defekten Zauns aus einer Viehweide ausbrachen. Vier von ihnen konnte der Besitzer schnell wieder einfangen. Drei andere Tiere gerieten jedoch auf die Gleise und kollidierten mit einem herannahenden Zug.
Der Lokführer versuchte zwar noch rechtzeitig zu bremsen, konnte den Aufprall auf die Tiere aber nicht mehr verhindern. Alle drei Kühe auf den Schienen kamen dabei ums Leben. Unmittelbar nach dem Unfall fehlte zunächst noch von zwei weiteren ausgebrochenen Kühen jede Spur.
Die Behörden leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall wurde nach der Kollision gesperrt. Der Betrieb konnte erst am Mittwochmorgen wieder aufgenommen werden, nachdem die Gleise geräumt worden waren.
Bei dem Unfall wurde zwar niemand verletzt, doch führte der Vorfall zu Verspätungen und einer vorübergehenden Streckensperrung. Der Rinderhalter muss sich nun wegen des Ausbruchs rechtlich verantworten. Die beiden vermissten Kühe wurden später unversehrt aufgefunden und zurückgebracht.






