17 June 2026, 18:01

Dietenbach-Park: 83 Bewerbungen für 65 Grundstücke in Freiburgs neuem Stadtviertel

Freiburg: Erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im neuen Stadtteil Dietenbach abgeschlossen

Dietenbach-Park: 83 Bewerbungen für 65 Grundstücke in Freiburgs neuem Stadtviertel

Die erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach ist nun abgeschlossen. Insgesamt gingen 83 Anträge von 38 verschiedenen Bewerbern für die anfänglichen 23 Zuteilungspakete ein, die 65 Grundstücke umfassen. Die Stadt bestätigte, dass die Auswahl nicht nach dem höchsten Gebot, sondern nach der Qualität der eingereichten Konzepte erfolgt.

Die eingereichten Vorschläge unterscheiden sich deutlich in ihrem Umfang: Einige Bewerber planen kleine Stadthäuser mit nur zwei Wohneinheiten, andere streben größere Wohngebäude mit bis zu 50 Wohnungen an. Unter den Bewerbern finden sich Privatpersonen, Baukollektive, Wohnungsgenossenschaften, Projektentwickler und Planungsbüros.

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Die Stadt wird nun gemeinsam mit den Bewerbern alle Anträge prüfen und die Details bis Mitte September konkretisieren. Die abschließende Bewertung ist für den Herbst vorgesehen, wobei der Stadtrat die Grundstückszuteilungen voraussichtlich bis Jahresende beschließen wird. Ein Teil der Flächen ist bereits für ehemalige Grundstückseigentümer reserviert. Zudem plant die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadtbau in dieser ersten Phase rund 130 Wohnungen zu errichten.

Martin Haag, Freiburger Baubürgermeister, betonte das Ziel, eine ausgewogene Mischung aus bezahlbarem Wohnraum, sozialer Vielfalt und hohen ökologischen Standards zu erreichen. In der ersten Ausbauphase von Dietenbach sollen etwa 800 Wohneinheiten entstehen. Im Auswahlverfahren steht die Konzeptqualität im Vordergrund, nicht die finanzielle Offerte. Die erfolgreichen Bewerber werden benachrichtigt, sobald der Stadtrat die Zuteilungen später in diesem Jahr finalisiert. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Erweiterung des Freiburger Wohnungsmarktes – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Inklusion.

Quelle