Deutsche Bank schließt ihr PalaisPopulaire in Berlin – und startet neu
Aurelia AumannDeutsche Bank schließt ihr PalaisPopulaire in Berlin – und startet neu
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung fällt mit dem Auslaufen des Mietvertrags für das Palais an der Straße Unter den Linden zusammen. Die Bank plant, ihr kulturelles Engagement in der Stadt mit einem neuen Konzept neu auszurichten.
Das Programm des PalaisPopulaire endet mit dem Jahreswechsel 2026. Zuvor ist für November ein großes Kulturfestival als Abschiedsveranstaltung geplant. Die umfangreiche Kunstsammlung der Bank mit 2.000 Werken wird anschließend an verschiedene Standorte in Berlin verteilt.
Mit dieser Veränderung will die Bank ein breiteres Publikum erreichen. Künftig setzt sie auf die Förderung zeitgenössischer Kunst durch flexible Formate und wird in ihren kulturellen Projekten besonders Nachwuchskünstler in den Fokus rücken.
Die Schließung markiert das Ende einer Ära für den Ausstellungsort. Im Rahmen der neuen Ausrichtung wird die Bank ihre Kunstwerke an wechselnden Orten präsentieren – ein Schritt, der die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglicher machen soll.
