Deutsche Autoindustrie drohen bis 2035 weitere 225.000 Jobverluste
Die deutsche Automobilindustrie steht vor massiven Arbeitsplatzverlusten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor weiteren 225.000 Stellenstreichungen bis 2035 – eine dramatische Entwicklung nach dem bereits deutlichen Rückgang der Branche in den vergangenen sechs Jahren.
Seit 2018 ist bereits jeder siebte Arbeitsplatz in der deutschen Autoindustrie weggefallen. Nun bangt eine Vielzahl weiterer Beschäftigter um ihre Zukunft, da Unternehmen ihre Produktion zurückfahren. Allein Volkswagen plant weltweit den Abbau von 100.000 Stellen, was etwa 15 Prozent der Belegschaft entspricht.
Zudem könnte der Konzern vier deutsche Standorte schließen: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Diese potenziellen Werksschließungen sind in den aktuellen VDA-Prognosen noch nicht berücksichtigt. Die Belegschaften in der gesamten Branche fragen sich, wie es für sie weitergeht.
Der VDA rechnet bis 2035 mit einem weiteren Verlust von 225.000 Arbeitsplätzen. Durch die geplanten Kürzungen und möglichen Standortsließungen bei Volkswagen könnte die Gesamtzahl sogar noch höher ausfallen. Die Branche steht vor einer Phase tiefgreifender Umbrüche.
