02 May 2026, 10:35

Chaos und Geduld: Berlins Maidemo 2024 kämpft mit überfüllten Straßen in Kreuzberg

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin entlang und hält Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Chaos und Geduld: Berlins Maidemo 2024 kämpft mit überfüllten Straßen in Kreuzberg

Berlins jährliche Revolutionäre Maidemonstration am 1. Mai begann mit Verzögerungen, nachdem Tausende Feiernde den Bezirk Kreuzberg geflutet hatten. Fast 50.000 Menschen waren laut Innensenatorin Iris Spranger zum Tag der Arbeit zusammengekommen – doch trotz des großen Andrangs blieb die Veranstaltung bisher friedlich.

Der Demonstrationszug kam im dicht besetzten Kreuzberg nur langsam voran, teilweise mussten Teilnehmer bis zu 30 Minuten warten, bevor sie weiterziehen konnten. Die Kommunistische Liga berichtete auf X, ihr Block stehe auf der Glogauer Straße fest und könne wegen der überfüllten Straßen nicht vorrücken. Währenddessen hatte die Spitze des Zuges bereits Neukölln erreicht, doch das Ende war noch immer auf der Oranienstraße blockiert – die Demonstration war damit in zwei Teile zerrissen.

Die Polizei beobachtete die Lage genau, da zahlreiche Straßen in Kreuzberg gesperrt und U-Bahn-Stationen umfahren wurden. Gegen Abend riiegelten Beamte zudem den Zugang zum Görlitzer Park ab. Unklar blieb, ob die Demonstranten ihr geplantes Ziel, den Südstern, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würden.

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Die chaotischen Umstände bremsten den Marsch zwar aus, führten aber nicht zu Ausschreitungen. Die Behörden hielten mit sichtbarer Präsenz die Ordnung aufrecht – trotz der logistischen Herausforderungen. Ob es gelingen würde, die zersplitterten Gruppen vor der Dunkelheit wieder zu vereinen, sollte über den weiteren Verlauf der Demonstration entscheiden.

Quelle