Chaos im Linzer Hotel: Wenn Schauspieler und Crew sich selbst verwechseln
Theo SchlosserChaos im Linzer Hotel: Wenn Schauspieler und Crew sich selbst verwechseln
Verwechslungen ohne Ende: Ein Hotelaufenthalt in Linz wird zur Farce
Während der Proben für die neue Staffel von SOKO Linz kam es kürzlich in einem Linzer Hotel zu einer Reihe kurioser Verwechslungen – sowohl auf als auch hinter der Bühne.
Die Missverständnisse begannen im Hotelrestaurant. Gerade wollte ich ein Bier bestellen, als ich mich an die Kellnerin wandte, deren Namensschild deutlich Angelika auswies. Doch überzeugt davon, es mit Andrea Niedetzky, einer Kollegin aus der Produktion, zu tun zu haben, hätte ich fast die falsche Bestellung aufgegeben. Bevor ich jedoch ein Wort sagen konnte, trat mir Katharina Stemberger, meine Schauspielpartnerin, kräftig auf den Fuß – eine deutliche Warnung.
Solche Verwechslungen waren für mich nichts Neues. Im Laufe der Jahre waren immer wieder berufliche E-Mails, die eigentlich für Andrea bestimmt waren, in meinem Postfach gelandet – persönlich an mich adressiert. Harmlos schien das Muster, bis es auch im echten Leben für Verwirrung sorgte.
Einen Tag später, am Büfett des Theaters, näherte sich mir eine Frau mit unerschütterlicher Überzeugung. Trotz meiner Proteste bestand sie darauf, ich sei Andrea Niedetzky. Die Situation wurde zunehmend peinlicher, als sie einen Hugo-Cocktail bestellte – ihr Atem roch intensiv nach Knoblauch. Kein noch so entschlossenes Dementi konnte sie von ihrer Meinung abbringen.
Sogar Katharina blieb von der Verwirrung nicht verschont. Ein Hotelgast hielt sie für eine Schauspielerin aus Calendar Girls – eine Rolle, die sie nie gespielt hatte. Die Pannen häuften sich und verwandelten den eigentlich konzentrierten Probenaufenthalt in einen fortlaufenden Scherz über Doppelgänger und vertauschte Identitäten.
Die wiederholten Fälle von falscher Identität gaben der Probenzeit eine unerwartete Wendung. Von fehlgeleiteten E-Mails bis hin zu direkten Verwechslungen zeigten die Vorfälle, wie schnell Namen und Gesichter verschwimmen können – selbst unter Profis. Am Ende des Aufenthalts war die Verwirrung ebenso prägend für die Reise geworden wie die Leseproben selbst.






