17 June 2026, 17:33

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen AfD-Absprache-Vorwürfe in Sachsen-Anhalt

CDU-Fraktionschef Heuer bestreitet AfD-Nähe-Vorwurf

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen AfD-Absprache-Vorwürfe in Sachsen-Anhalt

Guido Heuer, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, weist Vorwürfe einer Absprache mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD, zurück. Er bezeichnete die öffentliche Aufmerksamkeit für den Vorfall als Ablenkung von drängenden Themen wie Bürokratieabbau und Fachkräftemangel.

Heuer nahm Stellung zu einem Foto und einem Video von einer Wahlveranstaltung, die seiner Meinung nach einen falschen Eindruck seines Gesprächs mit Siegmund vermittelten. Zwar räumte er ein, dass die Situation missverstanden werden könne, lehnte aber Vorwürfe einer engen Verbindung zum AfD-Politiker entschieden ab.

Die AfD bezeichnete er als rechtsextreme Partei, die dennoch demokratisch in den Landtag gewählt worden sei. Diese Doppelnatur, so Heuer, stelle Abgeordnete vor ein Dilemma. Die CDU müsse die AfD inhaltlich bekämpfen, gleichzeitig aber die parlamentarischen Spielregeln einhalten.

Der CDU-Politiker begrüßte grundsätzlich Unterstützung aus allen Fraktionen – auch von der AfD – für eigene Gesetzesvorhaben im Landtag. Entscheidend sei nicht die Herkunft einer Mehrheit, sondern die inhaltliche Richtigkeit einer Maßnahme, betonte er.

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Heuers Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Kritik an den Kontakten seiner Partei zur AfD. Er beharrt darauf, dass es um sachpolitische Debatten gehen müsse und nicht um vermeintliche Bündnisse. Die CDU bleibt damit in der schwierigen Balance zwischen Abgrenzung und parlamentarischer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen Partei.

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