Braunschweigs Bürgeramt könnte bald ins Zentrum zurückkehren – doch es gibt Hürden
Bodo ZimmerBraunschweigs Bürgeramt könnte bald ins Zentrum zurückkehren – doch es gibt Hürden
Der Braunschweiger Stadtrat hat eine Prüfung der Nord/LB-Filiale in der Dankwardstraße als möglichen neuen Standort für das Bürgeramt beschlossen. Der Schritt ist Teil der laufenden Bemühungen, die Verwaltungsdienstleistungen im Stadtzentrum zu verbessern. Das bisherige Bürgeramt bleibt vorerst in der Friedrich-Seele-Straße im Stadtteil Weststadt ansässig.
2018 war das Bürgeramt vom Hagenmarkt an den Stadtrand verlegt worden. Seither sucht die Stadt nach Möglichkeiten, die Dienstleistungen wieder ins Zentrum zu holen. Die Verwaltung hält das Gebäude in der Dankwardstraße grundsätzlich für eine administrative Nutzung geeignet, doch es gibt noch mehrere Hürden. Dazu zählen Denkmalschutzauflagen, Barrierefreiheit, Sicherheitsvorkehrungen, Brandschutz sowie die Steuerung der Besucherströme.
Der Beschluss des Stadtrats zielt konkret auf die Umnutzung des leerstehenden Nord/LB-Gebäudes ab. Die Betriebskosten, insbesondere die Heizkosten, werden voraussichtlich eine entscheidende Rolle bei der endgültigen Entscheidung spielen. Parallel dazu bietet die Stadt weiterhin Dienstleistungen für Bürger in der Bohlweg 33 an und baut ihr digitales Angebot aus.
Langfristig soll alle Dienstleistungen im neu sanierten Rathaus gebündelt werden. Da der Zeitplan für die Sanierung jedoch noch unklar ist, sieht die Verwaltung derzeit keinen dringenden Bedarf für zusätzliche Übergangslösungen.
Das Gebäude in der Dankwardstraße wird weiterhin auf seine Eignung als neues Bürgeramt geprüft. Bei einer Genehmigung könnten die Verwaltungsdienstleistungen wieder ins Stadtzentrum zurückkehren. Bis dahin bleibt der aktuelle Standort in der Friedrich-Seele-Straße in Betrieb.






