Braunschweig beschleunigt Busse mit digitalem Ampel-System bis 2030
Aurelia AumannBraunschweig beschleunigt Busse mit digitalem Ampel-System bis 2030
Braunschweig baut sein Bussonderfahrstreifen-System aus, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Das Projekt ist Teil des Mobilitätsentwicklungsplans 2035 der Stadt. Nun sind die Mittel für die erste Phase der digitalen Aufrüstung gesichert.
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) stellt 2,9 Millionen Euro für den Start der Initiative bereit. Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier übergab die Förderzusage offiziell an Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 4,1 Millionen Euro, wobei weitere 2,7 Millionen Euro für spätere Phasen vorgesehen sind.
Das System ermöglicht es Bussen, ihre Annäherung an Ampeln per Funk zu signalisieren. Dadurch verkürzen sich Wartezeiten, während die Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer minimiert wird. Insgesamt werden 106 Kreuzungen mit der Technologie ausgestattet, wobei in der ersten Phase 53 Ampelanlagen modernisiert werden.
Die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) wird innerhalb von 18 Monaten 174 Busse nachrüsten, um die digitale Kommunikation zu ermöglichen. Das gesamte Projekt soll bis Ende 2030 laufen. Ziel ist es, den Busverkehr für Fahrgäste schneller und zuverlässiger zu machen.
Das digitale Busvorrangsystem wird bis 2030 an 106 Kreuzungen installiert sein. Es soll die Effizienz steigern und mehr Fahrgäste für den öffentlichen Nahverkehr gewinnen. Stadt und BSVG werden die Umsetzung schrittweise gemäß dem Mobilitätsentwicklungsplan fortsetzen.






