08 June 2026, 00:27

Bitcoin-Kurs droht unter Deutschlands Verkaufspreis zu fallen – nur 7 Prozent Puffer

Deutschland wurde für den Verkauf von Bitcoin belächelt - Es sieht immer weniger peinlich aus

Bitcoin-Kurs droht unter Deutschlands Verkaufspreis zu fallen – nur 7 Prozent Puffer

Deutschlands Bitcoin-Verkauf rückt in neuem Licht – Kryptowährung notiert nur knapp über Ausstiegsniveau

Die Entscheidung Deutschlands, in diesem Jahr fast 50.000 Bitcoin zu veräußern, steht erneut im Fokus, da der Kurs der Kryptowährung nur knapp über dem durchschnittlichen Verkaufspreis der Regierung liegt. Die Transaktion, die rund 2,89 Milliarden US-Dollar einbrachte, erweist sich im Nachhinein als weniger verlustreich als zunächst befürchtet – Bitcoin notiert derzeit nur etwa 7 Prozent über dem von Deutschland erzielten Durchschnittspreis.

Im Jahr 2024 hatte der deutsche Staat insgesamt 49.858 Bitcoin zu einem Durchschnittskurs von 57.900 US-Dollar pro Einheit verkauft. Der Gesamtverkauf erlöste etwa 2,89 Milliarden US-Dollar. Damals kritisierten Beobachter, die Regierung habe die Chance auf höhere Gewinne verpasst, insbesondere als Bitcoin Anfang 2025 neue Rekordstände erreichte.

Seither hat sich die Marktlage verändert. Aktuell handelt Bitcoin bei rund 62.000 US-Dollar – nur 7 Prozent über dem deutschen Verkaufsdurchschnitt. Diese geringe Spanne bedeutet, dass ein Rückgang um lediglich 6 Prozent den Kurs unter das Ausstiegsniveau der Regierung drücken würde.

Auch der Gesamtmarkt steht unter Druck. Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten an 13 aufeinanderfolgenden Tagen Abflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar, was die jüngste Volatilität weiter anheizt. Diese Mittelabzüge belasten die Kurse und verringern den Abstand zwischen dem aktuellen Niveau und dem deutschen Verkaufspreis.

Was einst als ungünstiger Zeitpunkt für den Verkauf galt, wirkt nun weniger nachteilig: Bitcoin notiert nur marginal höher als der von Deutschland erzielte Preis. Ein geringer Kursrückgang würde die verbleibende Differenz vollständig auslöschen. Der staatliche Ausstieg in Kombination mit den anhaltenden ETF-Abflüssen prägt weiterhin die Stimmung an den Märkten.

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